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Stadt-& Regionalentwicklung

Planungswerkstatt Graz

Durchführung eines BürgerInnenbeteiligungsprozesses

Wie zahlreiche andere europäische Zentren sieht sich auch Graz mit einer Abwanderung der Bevölkerung in die Umlandgemeinden konfrontiert. Die Stadt Graz möchte die Identifikation der Stadtbewohner mit ihrem Wohnumfeld stärken und bietet mit der „Planungswerkstatt. Zeit für Graz“ den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, Einfluss auf die Gestaltung des eigenen, direkten Lebensumfeldes zu nehmen.
Die Projektgemeinschaft KAMPUS – FREILAND – LUSER – WILDER MOHN sammelte zu diesem Zweck in so genannten Innovationswerkstätten die Ideen, Visionen, aber auch Lob und Tadel der Bürgerinnen und Bürger.

Die Ergebnisse dieser Werkstättenrunde, die durch alle 17 Grazer Stadtbezirke führte, bildeten die Grundlage für eine weitere Veranstaltungsreihe, die so genannten Konsenskonferenzen. Hier wurden von Ende April bis Anfang Juli 2007 die Themenschwerpunkte der Werkstättengespräche erneut aufgegriffen und in ein Konsenspapier mit Strategien und Handlungsempfehlungen sowie Projektideen und eventuellen Leitprojekten übergeführt. Die Konsenskonferenz tagte vier Mal, unter der Teilnahme von bis zu 20 Personen - VertreterInnen verschiedenster Vereine, Initiativen und/oder Organisationen sowie BürgerInnen (TeilnehmerInnen aus den Innovationswerkstätten).
Die Resultate der Konsenskonferenzen wurden, nachdem sie von den zuständigen Fachämtern der Stadt Graz hinsichtlich Zuständigkeiten oder Umsetzbarkeit ergänzt worden waren, in einem Aktionsprogramm für die Stadt Graz zusammengeführt.

Am 26. November 2007 übergab die Projektgemeinschaft im Rahmen des „Fest der Ideen“ das Aktionsprogramm den VertreterInnen der Politik für deren weiterführenden Tätigkeiten.