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Freiraumentwicklung

Wettbewerb „NEUGESTALTUNG HEILTHERME BAD WALTERSDORF“

Die Neugestaltung der Heiltherme Bad Waltersdorf  hat das Ziel der Durchgrünung der Thermenanlage, um den Bezug zur Natur auch in den innen liegenden Zonen zu  ermöglichen.

Jeder Bereich wird durch seine Umgebung definiert:
  • Vorplatz
  • Durchgang zur Laterne -Grüne Wand
  • Bambushain
  • Hof vor der Laube (Ahornboden)

Vorplatz
Der Höhenunterschied zwischen der Restaurantterrasse und dem Thermeneingang wird durch große Stufen gelöst. Der Rest der Fläche wird mit Wiese begrünt und mit typischen Obstbäumen der Region (Marillen und Zwetschken) bepflanzt, um Schattenplätze zu schaffen. Der Belag des Platzes ist neutral und mit hellen Farben dargestellt, damit der Eingangsbereich mit den Grünen Flächen kontrastiert und betont ist.  Eine Hecke von Carpinus betulus trennt den Vorplatz von den angrenzenden  Außenpools. Diese Pflanze wurde gewählt, weil sie auch während des Winters die Blätter nicht verliert und somit einen Sichtschutz darstellt.  

Durchgang zur Laterne  - Grüne Wand

Diese Grüne Wand liegt in einem Durchgangsbereich und wird mit einem grünen Rahmen gestaltet. Dieser Rahmen enthält diverse Kletterpflanzen, die gut in feuchten, warmen und schattierten Bereichen leben.    

Bambushain
Der Hain wird mit Thyrsostachys siamensis bepflanzt. Dieser dient als Filter zur Promenade und als Blickfang für die Gäste des Gastgartens und der angrenzenden Ruhezone.  Die durch den Hain verlaufende Wegeführung erzeugt Spannung und schafft Distanz zu den Ruhezonen.

Hof vor der Laube
Dieser Bereich ist als minimalistischer Garten geplant. Die Bepflanzung bietet  
Ruhe und ein introvertiertes Raumgefühl.  Diverse Bäume und Gehölze verdecken die dahinter gelegene Wand. Im vorderen Bereich werden verschiedene Pflanzen entsprechend der verschiedenen Jahreszeiten verwendet: Gräser im Sommer und Herbst und Stauden im Winter und Frühling. Obwohl die Bäume und Gehölze die Blätter während des Winters verlieren, verleihen sie dem Bereich durch ihre Struktur und Farbe Ausdruck.

Der zweistufige Wettbewerb wurde in Zusammenarbeit mit Ederarch (Arch DI Georg Eder) bearbeitet. Es wurde der 2. Platz erreicht.