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Ausbau der Wasserkraft in Tirol
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Ausbau der Wasserkraft in Tirol

Die freiland ZT GmbH ist seit 2007 beim Ausbau der Wasserkraft in Tirol bei mehreren Projekten tätig.
Für derzeit vier Kraftwerke koordinieren wir die Erstellung der Fachbeiträge, sind für die Maßnahmenkonzeption und Erstellung der Umweltverträglichkeitserklärung zuständig und unterstützen / beraten unsere Auftraggeber fachlich und organisatorisch sowohl in der UVE- als auch in der UVP-Phase.
Zudem koordinierten wir die Erstellung des Wasserwirtschaftlichen Rahmenplans Tiroler Oberland sowie den für die Strategische Umweltprüfung (SUP) des Rahmenplans erforderlichen Umweltbericht. Im Rahmen der Erstellung des Umweltberichts bearbeiteten wir auch die Themenbereiche Mensch-Nutzungen sowie Sach- und Kulturgüter.

Das Vorhaben Pumpspeicherkraftwerk Kühtai der Tiwag ist ein Ausbau der seit 1981 in Betrieb befindlichen Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz durch Zubau einer zweiten Oberstufe. Das Vorhaben umfasst den Jahresspeicher Kühtai mit Beileitungen aus dem mittleren, östlichen Ötztal und dem hinteren Stubaital und das Pumpspeicherkraftwerk Kühtai 2, welches den neuen Speicher Kühtai mit dem bestehenden Jahresspeicher Finstertal verbindet.

Der Ausbau des Kraftwerks Kaunertal der Tiwag besteht aus Wasserfassungen an der Venter und Gurgler Ache und der Überleitung des Wassers in den Gepatschspeicher. Die Abarbeitung des Wassers erfolgt in einem neuen Kraftwerk Prutz 2. Im Platzertal wird ein neuer Speicher errichtet, zwischen dem neuen Speicher und dem Gepatschspeicher ein Pumpspeicherkraftwerk in Kavernenbauweise gebaut. Weiters wird die Bestandsanlage Prutz-Imst ausgebaut. Neben der energetischen Nutzung der zusätzlichen Wassermengen, die durch den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal in Prutz zur Verfügung stehen, soll die Schwallsituation am Inn verbessert werden.

Das Kraftwerk Tauernbach-Gruben der Tiwag ist als Ausleitungskraftwerk am Tauernbach in Osttirol geplant.

Das Ausleitungskraftwerk Innstufe Imst-Haiming der Tiwag stellt eine Fortsetzung des Kraftwerks Prutz-Imst dar. Dabei werden ausschließlich die bereits abgearbeiteten Wassermengen des Kraftwerks Prutz-Imst nochmals genutzt. Es findet kein neuer Einzug von Abflüssen statt.