Wasser
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Referenzen

Renaturierung Lainzerbach

Der Lainzerbach ist im großen Teil stark verbaut. Es besteht ein einheitliches Trapezprofil mit gepflasterter Sohle und Böschungen welche fast durchgehend bis auf halbe Böschungshöhe mittels in Beton verlegten Bruch- oder Pflastersteinen befestigt sind.

In den Jahren 1994 bis 1998 wurde der Bereich zwischen Lainzer Teich und Glawatschweg naturnah saniert. Im Rahmen des Renaturierungsprojektes Lainzerbach, Abschnitt Glawatschweg bis Kalmanstrasse soll die Renaturierung weitergeführt werden. Ähnlich dem oberhalb bereits renaturierten Abschnitt des Lainzerbaches soll der Bach hier unter Einbeziehung der an das Gewässer angrenzenden schmalen Freiflächen trotz des geringen Raumangebotes naturnah umgestaltet werden. Dabei steht die Aufwertung von Bach und unmittelbarem Bachumfeld als Naherholungs- und Erlebnisraum für die Bevölkerung bzw. die Ermöglichung einer unterbrechungsfreien fußläufigen Nutzung des Lainzerbaches im Vordergrund.

Maßnahmen:
  • Auflösen einer Sohlstufen
  • Linksufrige Aufweitung und Laufverlängerung des Lainzerbachs
  • Initiierung einer Niederwasserrinne
  • Strömungslenkeden und strukturierende Maßnahmen (Inselschüttungen, Störsteine, Wurzelstöcke, Buhnen, Raubäume etc.)
  • Gestaltung: Zugang zum Gewässer
Landschaftspflegerische Fachplanung:
  • Naturschutzrechtliches Einreichoperat
  • Wasserrechtliches Einreichoperat
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan (besteht aus Übersichtslageplan, Katasterplan, Gestaltungsplänen, Typenblättern, Bepflanzungsplan, Profilen etc.
Gewässerökologische Beurteilung:
  • Ist‐Zustandsbeschreibung
  • Aussagen zum typspezifischen Leitbild
  • Maßnahmenbeschreibung
  • Aussagen betreffend des zu erwartenden zukünftigen Zustands des Fließgewässers