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Referenzen

Wettbewerb Paulinum Caritas Graz

Freiraumplanung

Ziel
Der Park stellt eine Oase im Verkehrsfluss der Grabenstraße dar und soll als solche so wenig wie möglich an Qualität verlieren und so weit wie möglich konsolidiert werden.

So viel Park wie möglich - Autos bleiben draußen
Flächen für den Autoverkehr wie Abstellflächen und Versorgungsstraßen werden zugunsten des Grün- bzw. Erlebnisraumes auf ein Mindestmaß reduziert. Die Abstellflächen sind unterirdisch angelegt. Die vorgeschriebene Anzahl an offenen Stellflächen befindet sich im neuen Eingangs- und Einfahrtsbereich an der nordöstlichen Grenze des Parks.

Der äußere Parkbereich - Puffer und Schwelle
Der straßennahe östliche Bereich zur Grabenstraße wird als Schwelle und Puffer zwischen Straßenraum und Innenraum des Parks ausgeformt. Die Gestaltungsmaßnahmen sollen zum Betreten des Parks einladen und zugleich auch als Abschirmung wirken. Ein gestufter Strauchsaum entlang des Zaunes bildet eine Pufferzone und eine partielle Abschirmung zur Straße, wobei Durchblicke erhalten bleiben. Die Pflanzenauswahl richtet sich nach Blühfreudigkeit mit einem hohen Anteil an immergrünen Arten, um einen ganzjährigen, optisch ansprechenden Rahmen zu erzielen.
Um den Übergangsbereich von Grabenstraße und Innenbereich des Parks hervorzuheben, wird eine zusätzliche Schwelle in Form von mehreren Kleinbäumen mit lichtem Kronendach eingezogen. Die nördliche Grenzmauer wird durch Hochbeete auf unterschiedlichen Ebenen und Bepflanzung mit Kleinsträuchern, Stauden und Gräsern optisch aufgelöst. Der „Hinterhof" im Bereich der Seminarräume erhält dadurch den Charakter eines versteckten Rückzugsraums.

Der innere Parkbereich: der Brunnen als Zentrum
Der Brunnen, als bis dato funktionsloses und baufälliges Element, wird als Zentrum des Parks revitalisiert.
Eine Springbrunnengestaltung soll den Verkehrslärm verstummen lassen. Ausgestattet mit Sitzgelegenheiten wird der Platz um den Brunnen ein idealer Ort für Entspannung und Erholung in der Pause. Pflanzbeete, Sitzelemente und Trittplatten spannen den Bogen vom Villeneingang über den Brunnen zum Parkausgang im Nordosten.

Wege
Das Wegesystem wird auf die wesentlichen Bewegungslinien reduziert, vom Radabstellplatz bzw. Rad- und Fußweg zum westlichen Eingangsbereich der Meetingzone und auf die südliche Anbindung des östlichen Eingangsbereiches.
Der südlich verlaufende Radweg wird entsprechend verbreitert, um die gefahrlose Nutzung bei Begegnungsverkehr zu gewährleisten. Das Fällen der beiden direkt im Radweg befindlichen Bäume wird vorgeschlagen.

Die geschützte Spielzone
Im unmitttelbaren Anschluss an die westliche Terrasse der Meetingzone und abgeschirmt vom Verkehr sind im Hinterbereich des Parks Kinder gut aufgehoben. Die Ausstattung mit entsprechendem Spielmobiliar und das freie Spiel auf der Wiese kommen dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen, robuste Sitzmauern können ins Spiel mit einbezogen werden.